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Jagdabschaffungs-Initiative im Kanton Zürich

Die Jagd in ihrer heutigen Form soll abgeschafft werden, fordert die Initiative «Wildhüter statt Jäger» der Schweizer Tierschutzpartei. Stattdessen soll der Kanton Zürich ein «Wildtier-Management mit professionell ausgebildeten Wildhütern» einführen. Die Jagd auf Wildtiere sei heute nicht mehr zeitgemäss.

Im Vordergrund stehen soll dabei die natürliche Regulierung des Wildtierbestandes. Bei kranken oder verletzten Wildtieren dürften nur vom Kanton angestellte Wildhüter eingreifen. Bei Schäden durch Wildtiere soll der Kanton haften, sofern die Landbesitzer genügend Massnahmen zur Schadensverhinderung ergriffen hatten.

Stadt ist bereits Schongebiet

Nach dem Willen der TPS sollen die Wildhüter nur dann regulierend eingreifen, wenn alle anderen Schutzmassnahmen nicht zielführend waren. Festlegen soll diese eine unabhängige Fachkommission. Sie würde paritätisch aus Wildhütern, Wildtierbiologen, Veterinären und Vertretern aus Tier- sowie Artenschutzorganisationen zusammengesetzt. Das Stadtgebiet Zürich sei heute schon Wildschongebiet und werde von Wildhütern betreut. Dieses erfolgreiche Modell solle auf den ganzen Kanton ausgeweitet werden, schreibt die Tierpartei auf ihrer Homepage.

Dieser Artikel ist im Landboten erschienen am 19.7.2017 und findet sich online hier.

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